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Kreditangebote – was geht und was nicht?

HAK-Bildungspartner Raiffeisen informiert worauf zu achten ist

Bald sind sie alle 18 Jahre und volljährig, die SchülerInnen der 3AK der HAK Deutschlandsberg. Und auch der erste Arbeitsvertrag mit einem regelmäßigen monatlichen Einkommen rückt in greifbare Nähe. Damit sind junge Menschen grundsätzlich auch „kreditfähig“. Deshalb ist es wichtig sich über das Thema Kredite sorgfältig zu informieren und sich gut auf eine solch wichtige Entscheidung vorzubereiten.

Die Raiffeisen-MitarbeiterInnen, Nadine Kügerl und Martin Krieger, haben als Fachleute diese Aufgabe übernommen. Sie erklärten den interessierten SchülerInnen die folgenden Fakten und beantworteten viele Fragen rund um den Kredit:

  • Einnahmen und Ausgaben müssen gegenübergestellt werden. Was kann ich mir leisten?
    Ohne realistischen Budgetplan kein Kredit. 
  • Wofür soll der Kredit verwendet werden? Konsum, Wohnung, Moped oder Auto? Kredite müssen mit Zinsen zurückbezahlt werden.
    Konsumwünsche genau überdenken.
  • Was kostet der Kredit pro Monat effektiv? Welche Kreditkosten darf man nicht vergessen?
    Kreditkosten genau durchrechnen.
  • Kreditverträge sind Rechtsgeschäfte. Welche Verpflichtungen gehe ich mit meiner Unterschrift ein
    Kreditgespräche in Ruhe vorbereiten – sich beraten lassen – überlegen – in Ruhe seine Entscheidungen treffen.


Die Raiffeisenbanken des Bezirks wissen, dass beim Thema Kredite eine besondere Sorgfaltspflicht gilt. Das heißt, dass sie als Bank die Kreditwünsche junger KundInnen genau prüfen und erst nach ausführlichen Beratungsgesprächen einen Kreditantrag genehmigen. Oder noch besser - schon weit vor dem Kreditwunsch, den jungen Menschen Finanzwissen bereitstellen – so wie im Rahmen dieser HAK-Raiba-Bildungspartnerschafts-Informationsveranstaltung. Denn es ist gut zu wissen, welche Möglichkeiten einem offenstehen, wenn eine Finanzierung notwendig ist.