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Bilder, die wir uns (aus)malen

Am 18. Oktober 2018 fuhren wir SchülerInnen des Seminars „Kultur“ ins Kunsthaus Graz sowie in das Zentrum für zeitgenössische Kunst, Rotor.

Unser Ausflug in die Welt der zeitgenössischen Kunst begann im Kunsthaus in Graz.

In einem spannenden und lustigen Workshop ging es darum, welche Bilder wir mit Afrika verbinden. Wir hinterfragten diese unsere Bilder und fertigten letztendlich ein gemeinsames Bild zum Thema Afrika.

Im anschließenden Rundgang durch die Ausstellung Congo Stars beschäftigten wir uns mit einer Auswahl von Bildern kongolesischer KünstlerInnen. Congo Stars zeigt populäre Malerei von den 1960er-Jahren bis heute gemeinsam mit zeitgenössischer Kunst. Der Titel spielt auf den Stern in der Nationalflagge an, die wie der Name des Staates entsprechend dem Wechsel der politischen Regimes je nach Staatsdoktrin modifiziert wurde. Er bezieht sich aber auch auf Populärkultur, auf lokale sowie internationale Stars. Congo Stars ist in verschiedene Kapitel gegliedert, die über die Kunst eine Fülle an historischen, gesellschaftlichen und politischen Bezügen zum Kongo eröffnen.
 
Es war ein spannender und informativer Dialog mit den Workshopleiterinnen und es stimmte uns nachdenklich, zu sehen, wie sich kongolesische KünstlerInnen die Zukunft ihres Landes (aus)malen.

Anschließend gab es eine Dialogführung im Rotor mit dem Titel „Sie werden es nicht ertragen, sich hinter Mauern und Zäunen zu verstecken“. Mit Fähnchen markierten wir Kunstwerke, die uns besonders spannend, anziehend oder abstoßend erschienen oder mit denen wir einfach gar nichts anfangen konnten. Diese regten dann nicht nur zum Nachdenken an, sondern ließen auch spannende Diskussionen entstehen.

Marlene Lenz, Oliver Ertl, 4 AK